Ferdl Denk - Die Wachau

Erstmals wurde die Wachau 830 in einer Karolingerurkunde erwähnt. Die Tradition des Weinanbaus fand ihren Ursprung bereits zur Zeit der römischen Besiedelung der Wachau und erfuhr unter der Herrschaft der Karolinger eine erste Blütezeit.

Im Mittelalter waren die Wachauer Weine schon weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Es gibt nicht viele Landschaften in Europa, deren Grenzen so genau definiert sind, wie die der Wachau: Das Donautal zwischen Melk und Krems. Die Wachau ist gestaltgewordene Geschichte auf 33 Kilometern Stromstrecke, Wein- und Kulturlandschaft, inmitten der majestätischen Benediktinerstifte Melk und Göttweig.

Die pannonische Klimazone reicht von Osten her zungenförmig in die Wachau hinein. Von den Höhen des Dunkelsteiner Waldes südlich des Donaustroms und des Waldviertels im Norden, strömen kühlere, feuchtere und sauerstoffreichere Luftmassen durch kleine, bewaldete Steintäler - die Wachauer Gräben - abwärts. Es entsteht eine nahezu permanente Luftzirkulation, die die Bukettausbildung der Trauben wesentlich beeinflusst und den daraus gekelterten Wein zusammen mit den kargen Urgesteinsböden prägt.

Die Böden sind neben dem Klima das zweite Geheimnis der Wachau. Verwitterte Urgesteinsböden (v.a. Ranker auf Silikat und Felsbraunerde) auf den Bergterrassen, die sich talabwärts stellenweise mit kleinen Lößinseln überdecken und in leichte, sandige Böden übergehen. Die Rebkulturen ziehen sich auf den Terrassen bis in ca. 450 m Seehöhe hinauf, also 250 m über dem Donaustrom.

Mit ihrem äußerst bescheidenen Fruchtansatz pro Rebstock, tragen gerade die Berglagen zum Ruhm dieser Weine in aller Welt bei, indem sie den Wachauer Weinen eigenen Charme mit einer anderswo selten erreichten geschmacklichen Dichte und dem klaren Bukett

Andreas, Claudia & Ferdl Denk Weingut Heuriger Gästezimmer Ferdl Denk Andreas, Claudia & Ferdl Denk Weingut Heuriger Gästezimmer Ferdl Denk